Betriebsweise
Als mir mein Onkel, den ich zwar vorher schon einige Jahre bei dessen Tätigkeit als Imker begleitete, im Frühjahr 2005 mitteilte, dass er dieses Hobby nach 40jähriger Ausübung nicht mehr weiterführen sondern an mich übergeben wolle, ahnte ich noch nicht, dass mich die Bienenhaltung so stark faszinieren würde, weil Unsicherheit und die Angst vor plötzlicher eigener Verantwortung vorherrschten. Schließlich ist das Bienenvolk ein empfindlicher Organismus, für den jeder Handgriff, besonders der noch wenig sachkundige, eine Störung darstellt.

Aber mit der Zeit entdeckte ich den Spaß an der Arbeit mit den Bienen und fand im ersten eigenen Honigertrag eine Bestätigung, die mich nicht nur dazu veranlasste Kurse und Fortbildungen des Imkervereins zu besuchen, sondern auch die Zahl meiner Völker von anfänglich 2 auf inzwischen 10 Völker zu vergrößern. Meine Betriebsweise ist dabei die Haltung in Segeberger Styroporbeuten (DNM), die die Vorteile der einfachen Erweiterbarkeit von Magazinbeuten beinhaltet.
Geschleudert wird bei der im Schleuderkeller üblicherweise vorherrschenden Temperatur, um den Honig möglichst schonend zu gewinnen. Dieser Begriff “kalt geschleudert” sagt aber nichts über die nach der Schleuderung erfolgende Behandlung des Honigs aus und ist daher irreführend. Das Ausschleudern der Waben bei Raumtemperatur mittels Zentrifugalkraft ist ein allgemein übliches Verfahren, bei dem der Honig nicht mehr erwärmt werden muss. Es sollte daher auf das Attribut “kalt geschleudert” verzichtet werden. Mein Honig erfährt nach der Schleuderung lediglich durch den Rührvorgang eine weitere Bearbeitung.
