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Freizeitimkerei Ansgar Misch

Imkerei in Niedersachsen

Rapsfelder vor Astfeld in voller Blüte

Das Handwerk des Imkers ist traditionell für die Natur und das Gemeinwohl von großer Bedeutung. In vielen Regionen Niedersachsens stellt die Imkerei einen prägenden Bestandteil der ländlichen Kultur und Wirtschaft dar. Honig ist nicht nur als Naturprodukt ein wertvolles Nahrungsmittel mit hohem Gesundheitswert, auch eine flächendeckende Haltung von Bienenvölkern sichert in hohem Maße die Bestäubung von Kultur- und Nutzpflanzen. Honigbienen sind damit erheblich an der Erzeugung von Obst und Saatgut beteiligt und sorgen so für den Fortbestand von Nutz- und Wildpflanzen.

Christian Conrad Sprengel erkannte bereits zu Beginn des 19. Jahrhunderts: “Die Bienenzucht befördert die Wohlfahrt aller Einwohner eines Landes. Der Hauptzweck der Bienenzucht ist nicht der Gewinn an Honig oder Wachs, sondern die Befruchtung der Blumen und Beförderung reichlicher Ernten. Der Staat muss ein stehendes Heer von Bienen haben.” (aus: Die Nützlichkeit der Bienen und die Notwendigkeit der Bienenzucht).

Tatsächlich ergeben aktuelle Schätzungen, dass rund 80% der Kulturpflanzen durch Honigbienen bestäubt werden. Deutsche Agrarwissenschaftler rechnen mit dem 15fachen des Honig- und Wachsertrages, um diese Bestäubungsleistung monetär auszudrücken. Dazu ist aber eine flächendeckende Verbreitung von Bienenvölkern notwendig. In Niedersachsen werden etwa 70.000 Bienenvölker von ca. 8.000 Imkerinnen und Imkern betreut. Statistisch betrachtet entfallen damit auf einen Quadratkilometer Fläche ungefähr 1,5 Bienenvölker.

Liebe Besucherin, lieber Besucher!

Seien Sie herzlich willkommen auf der Homepage der Freizeitimkerei Ansgar Misch. Nachdem ich bereits mehrere Jahre passiv imkerlich tätig war und dabei von erfahrenen Imkern aus der Region lernen durfte und wertvolle Tipps bekam, entwickelte sich schließlich die Idee, nach nun zweijähriger eigenverantwortlicher Tätigkeit, einen Teil der Arbeit mit Bienen auf dieser Homepage im Internet zu präsentieren, um das Verständnis für die Vorgänge im Bienenvolk für den Laien zu erleichtern und einen kleinen Bereich des komplexen Wissens von diesem empfindlichen Organismus weiterzugeben.

Ich hoffe, Ihnen mit dieser Seite viele interessante Aspekte von der Honigbiene und ihrem von uns geschätzten Naturprodukt Honig nahezubringen und bitte um Ihr Verständnis, dass ich einen etwaigen Anspruch auf Vollständigkeit wegen des immensen Umfangs hier nicht erfüllen kann. An entsprechender Stelle werden aber Verweise auf weiterführende Internet- und Literaturquellen zu finden sein, so dass der Interessierte dort ergänzende Informationen finden kann.

Ich wünsche Ihnen viel Vergnügen!

Ansgar Misch

Guttation: Tropfen, die es in sich habenIn der Diskussion um die durch Beizmittel verursachten Bienenschäden stießen Wissenschaftler jetzt auf einen Aspekt, den noch niemand bedacht hat. Junge Pflanzen, die aus gebeiztem Saatgut wachsen, scheiden Wassertröpfchen aus, die das Gift mit sich führen.

Alarm im RapsfeldWie das Fachzentrum für Bienen und Imkerei in Mayen mitteilt, tritt in einigen Regionen Deutschlands ein erhöhter Befall von Rapsfeldern durch den Rapsglanzkäfer auf. Einige Landwirte pflügen daher stark befallene Flächen um. Dabei kommen häufig Schlegelfeldhäcksler in den blühenden Feldern zum Einsatz. Die Bienen haben bei den Maschinen oft keine Chance und werden von diesen mitgerissen. Da an den Fluglöchern der Bienenstände keine weiteren besonderen Symptome aufgefallen sind, können Bienenvergiftungen in diesen Fällen ausgeschlossen werden.

Kriminalgeschichten am BienenvolkMehrere hundert Pakete mit Proben aus toten Bienenvölkern erreichen das Julius-Kühn-Institut jedes Jahr. Mit kriminalistischem Instinkt ermitteln die Mitarbeiter, ob die Völker wirklich an Spritzmitteln starben — und wenn ja, an welchen. Von ihren Aufklärungsquoten kann manches Polizeirevier nur träumen.

Rätselhaftes Bienensterben - Welche Gründe hat der millionenfache Tod?
Deutschlands Bienen erleben derzeit die schlimmste Massenvernichtung der vergangenen Jahrzehnte. Wissenschaftler rätseln. Was sind die Gründe für den millionenfachen Tod der nützlichen Insekten? Vor allem Süddeutschland ist betroffen. Spekulationen weisen in Richtung eines Pflanzenschutzmittels, das großflächig ausgebracht worden ist. Aber in den Tierkörpern finden sich immer öfter regelrechte Gift-Cocktails. Müssen Zehntausende Bienenstöcke jetzt verbrannt werden? Helfen groß angelegte Evakuierungsmaßnahmen? Planetopia auf der Suche nach den Hintergründen für ein katastrophales Massensterben!

Blühende Landschaft: Futter für Biene und Co.An der Bestäubung von Kultur- und Wildpflanzen arbeiten unzählige Arten von Blüten besuchenden Insekten mit: Honigbienen, Wildbienen, Käfer, Schwebfliegen, Schmetterlinge und auch Wespen. Etwa 80 Prozent der einheimischen Blütenpflanzen sind auf die Fremdbestäubung durch Insekten angewiesen. Etwa ein Drittel der menschlichen Nahrungspflanzen weltweit werden von Insekten bestäubt. Dabei übernehmen die Honigbienen je nach Landschaftstyp einen Anteil von fünf Prozent der Bestäubungsleistung in vielfältiger, "intakter" Kulturlandschaft und bis zu 80 Prozent in Intensivobst-Gebieten. Die verbleibenden 20 bis 95 Prozent der Blütenbestäubung leisten demnach die wildlebenden Blütenbesucher.

Kleine Wabe - gesunde Biene?Seit über hundert Jahren arbei ten die Imker mit künstlichen Waben auf sogenannten „Mittelwänden”. Aus Mittelwänden werden die gewickelten Bienenwachskerzen hergestellt. Ihnen wird ein Zellraster eingeprägt, das die Zellgröße der künstlichen Waben bestimmt. Die Bienen sind durch ihren Instinkt gebunden und bauen die Wabenzellen entsprechend dem eingeprägten Zellmaß. Aber handelt es sich dabei um das richtige, um das „natürliche” Zellmaß?

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